Anfang Juli fand eine umfassende Schulung für unsere Pflegefachkräfte statt, die gezielt auf die Weiterentwicklung der pflegerischen Fachkompetenz und die interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet war.
Ein zentrales Thema der Fortbildung war die Optimierung von Abläufen und Prozessen im Alltag. Ziel war es, Schnittstellen effizienter zu gestalten und die Kommunikation zwischen den Berufsgruppen zu stärken – für eine noch bessere Versorgung unserer Bewohnerinnen und Bewohner.
Ein weiterer Fokus lag auf der vertieften Arbeit mit unserem neu gestalteten digitalen Pflegedokumentationssystem. Die Pflegefachkräfte setzten sich intensiv mit folgenden Modulen auseinander:
> Erstellung einer Strukturierten Informationssammlung (SIS), inklusive Risikomatrix sowie dem Maßnahmenplan und dessen Verknüpfung mit der SIS
> Anlegen von Medikamenten und sonstigen Versorgungen
> Dokumentation von Wunden inklusive Beschreibung und Verlaufskontrolle
Im Anschluss wurde das erworbene Wissen direkt in die Praxis umgesetzt: Am Tablet und Laptop übten die Teilnehmenden das Anlegen von Datensätzen mit der Pflegesoftware – praxisnah und realitätsgetreu.
Abgerundet wurde die Schulung durch die Auseinandersetzung mit den Vorbehaltsaufgaben nach § 4 des Pflegeberufegesetzes (PflBG), die nur von qualifizierten Pflegefachkräften durchgeführt werden dürfen. Dazu zählen unter anderem die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs sowie die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: „Unser vorhandenes Wissen wurde vertieft, aufgefrischt und ergänzt“, lautete das einhellige Fazit.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns über den gelungenen Wissens- und Erfahrungsaustausch – ein wertvoller Beitrag für die Qualität und Sicherheit unserer pflegerischen Versorgung.
